Wartung von Abwasseranlagen

Die meisten Notfälle an Abwasserleitungen kündigen sich lange vorher an: Ablagerungen wachsen, Rückstauklappen klemmen, Pumpen verschleißen. Mit einer regelmäßigen Wartung erkennen und beheben wir solche Probleme, bevor Wasser im Keller steht.

Was wir warten

Abwasserleitungen und Stränge

In Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen und Gewerbebetrieben spülen wir Fall-, Sammel- und Grundleitungen in festen Abständen. Das beugt Verstopfungen in gemeinsamen Strängen vor, die sonst gleich mehrere Wohnungen betreffen – siehe Kanalreinigung.

Rückstauklappen

Eine Rückstausicherung schützt den Keller nur, wenn sie zuverlässig schließt. Nach den technischen Regeln (DIN 1986-3) sollten Betreiber sie regelmäßig auf Funktion prüfen und zweimal im Jahr von einem Fachkundigen warten lassen. Wir reinigen Klappe und Dichtungen, prüfen die Mechanik und tauschen verschlissene Teile.

Hebeanlagen

Liegen Abläufe unterhalb der Rückstauebene, pumpt eine Hebeanlage das Abwasser nach oben. Die Norm DIN EN 12056-4 empfiehlt Wartungsintervalle je nach Nutzung – bei Einfamilienhäusern jährlich, bei Mehrfamilienhäusern halbjährlich und bei gewerblicher Nutzung vierteljährlich. Wir prüfen Schalter, Pumpe, Rückflussverhinderer und Behälter.

Hof-, Keller- und Regenabläufe

Schlammfänge, Hofeinläufe und Drainagen füllen sich mit Sand und Laub. Vor Herbst und Winter reinigen wir sie, damit Regenwasser abfließen kann – mehr im Ratgeber Dachrinne und Regenwasserablauf frei halten.

Für wen sich eine Wartung lohnt

  • Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften mit gemeinsamen Steigleitungen
  • Vermieter, besonders bei häufigen Mieterwechseln und Wohngemeinschaften
  • Gastronomie, Hotels und Kantinen mit stark belasteten Küchenleitungen
  • Gewerbe und Logistik mit großen Leitungsnetzen und Sanitärbereichen
  • Hausbesitzer mit Rückstauklappe, Hebeanlage oder Gartengrundstück mit altem Baumbestand

So arbeiten wir

1. Bestandsaufnahme: Wir sehen uns die Anlage an und prüfen bei Bedarf die Leitungen mit der Kamera.

2. Wartungsplan: Sie erhalten einen Vorschlag mit Intervallen und Kosten – für mehrere Objekte als Gesamtangebot.

3. Feste Termine: Wir kommen zum vereinbarten Zeitpunkt, auf Wunsch außerhalb der Geschäftszeiten.

4. Dokumentation: Nach jedem Einsatz erhalten Sie einen Nachweis über die durchgeführten Arbeiten – wichtig gegenüber Versicherung und Eigentümern.

Wartung statt Notdienst

Ein Notfalleinsatz nachts oder am Wochenende ist teurer als eine planbare Spülung. Dazu kommen Folgekosten durch Wasserschäden und Ausfälle. Eine regelmäßige Wartung amortisiert sich deshalb oft schon nach dem ersten verhinderten Notfall. Kommt es trotzdem einmal zum Ernstfall, ist unser 24h-Notdienst erreichbar.

Wartung in Ihrer Region

Wir betreuen Objekte unter anderem in Wiesbaden, Gießen, Marburg, Mainz, Rodgau und Friedberg.

Abfluss verstopft? Wir helfen sofort.