18.10.2026 · Aktualisiert 27.10.2026
Kamerainspektion: Schäden sehen, bevor sie teuer werden
Mit der Rohrkamera finden wir Risse, Ablagerungen und Fehlanschlüsse, ohne auf Verdacht zu öffnen. So planen wir Reinigung oder Sanierung in Ihrer Nähe gezielt.
Wann eine Kamera nötig ist
Wiederkehrende Verstopfungen, Feuchtigkeit im Keller oder unklare Gerüche rechtfertigen eine Inspektion. Die Kamera zeigt, ob Haare und Fett, Wurzeleinwuchs oder ein beschädigtes Rohr die Ursache sind.
Was wir dabei prüfen
- Risse, Versätze und undichte Muffen
- Ablagerungen und Querschnittsverengungen
- Wurzeleinwuchs in älteren Leitungen
- Zustand vor einer Sanierung
Das Video bleibt nachvollziehbar. In Gießen, Marburg und Wiesbaden setzen wir die Inspektion ein, bevor unnötig aufgerissen wird.
Fragen aus der Praxis
Typische Fragen, die uns Kundinnen und Kunden zu diesem Thema stellen – beantwortet von Diyar Kilic, Rohrreinigung Nähe.
Wie lange dauert eine Kamerainspektion?
Bei einem Einfamilienhaus brauchen wir für die Grundleitung in der Regel eine bis zwei Stunden, inklusive Vorbereitung. Bei verzweigten Leitungen, mehreren Revisionsöffnungen oder Mehrfamilienhäusern kann es länger dauern. Die voraussichtliche Dauer sagen wir Ihnen vorab.
Muss vor der Kamerafahrt gereinigt werden?
Oft ja. Ist die Leitung stark verschmutzt oder verstopft, sieht die Kamera nur Ablagerungen statt der Rohrwand. Deshalb spülen wir die Leitung bei Bedarf vorher mit Hochdruck. So erkennen wir Risse, Versätze und Wurzeln zuverlässig.
Bekomme ich die Aufnahmen?
Ja, auf Wunsch erhalten Sie die Videoaufzeichnung. Wir zeigen Ihnen die Bilder außerdem direkt vor Ort und erklären, was zu sehen ist. Die Aufnahmen helfen bei Gesprächen mit der Versicherung, der Hausverwaltung oder beim Hauskauf.
Lohnt sich eine Kamerainspektion vor dem Hauskauf?
Bei älteren Häusern auf jeden Fall. Die Grundleitung ist von außen nicht zu sehen, eine Sanierung kann aber einige tausend Euro kosten. Mit der Kamera wissen Sie vor dem Kauf, in welchem Zustand die Leitungen sind, und können das in die Preisverhandlung einbeziehen.
Wie kommt die Kamera in die Leitung?
Über eine Revisionsöffnung, einen Kontrollschacht oder – wenn nichts anderes vorhanden ist – über einen ausgebauten Siphon oder das WC. Die Kamera sitzt an einem flexiblen Schubkabel und kann auch Bögen durchfahren. Aufgegraben wird dafür nichts.
Ihre Frage war nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns per WhatsApp – wir beraten Sie gern am Telefon.
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